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Was die Menschen trennt, ist gering, gemessen an dem, was sie einen könnte.

Halldór Kiljan Laxness (1902 - 1998)

 

Gem - Einsam - keit

Liest man das Wort Gemeinsamkeit getrennt, dann steckt faszinierenderweise auch das Wort einsam darin. Plötzlich wird aus dem Wort das Gegenteil. Die Redewendung 'gemeinsam einsam' kommt mir in den Sinn. Was ist es denn, das Menschen voneinander trennt? Sie einsam macht.

Manche würden sagen soziale Unterschiede, die Sprachbarriere, Kultur, politische Ansichten oder Religion. Aber hinter jedem der genannten Begriffe steht wieder eine Gemeinschaft, eine soziale Gruppe, Angehörige einer Religion etc.

Was ist mit dem Einzelnen ? Was trennt mich von Dir ? Meine Haut ? Dein Gefühl ? Nicht ausgesprochene Gedanken ? Unsere Erinnerungen und Erfahrungen ?

Wir können niemals vollständig in einen anderen Menschen hineinsehen, ihn erkennen. Und doch wünschen wir uns nichts sehnlicher, als sich mit einem anderen Menschen so vereint zu fühlen. Und es gibt sie, diese kleinen Momente der Gemeinsamkeit, aber es werden ewig nur Momente sein.

Nur kleine Augenblicke des Einklangs, der Übereinstimmung.

Was wollen wir mehr ?


Mutlos

Vor allen anderen nimmst du meine Hand,
Ausdruck deines ehrlichen Gefühls,
deines Begehrens.
Wie oft habe ich darauf gehofft ?
Den Tag unseres Wiedersehens herbei gewünscht.
Wie lange darauf gewartet deine Hand nur verstohlen bei Nacht zu ergreifen.
Nicht gewagt darauf zu hoffen, aus Angst es würde ohnehin nicht eintreten.
Ist es dir nun auch so ergangen ?

Ich erinnere mich noch an deinen Blick,
der sagte 'Fass mich nicht an.' Und das kaum merkliche Kopfschütteln,
das das 'Nein' in deinem Blick noch verstärkte -
'Nicht hier, vor allen anderen.'

Vor allen anderen schenkst du mir nun diese Geste zurück.
Und ich begreife nicht, wundere mich nur.
Bin nicht in der Lage dein Geschenk anzunehmen,
denn ich hatte mich an dir verbrannt, als ich die Hand nach dir ausstreckte.

Nun habe ich Angst. Angst mich erneut an dir zu verbrennen
und verbrenne dabei dich.

Und dennoch hast du einen Platz in meinem mutlosen Herzen.

 

 

what's meant to be, will always find its way


 

Ich lass dich nie mehr fortgehen
Ich werde auch in dunklen Zeiten zu dir stehen
denn durch dich hab ich erkannt
was es heißt, wenn man durch Liebe seinen tiefsten Ängste zerreißt
.

(Xavier Naidoo)

 

 

 

 

Mehr als ich sollte

Du sitzt neben mir. Ich schaue dich aus den Augenwinkeln an und denke einmal mehr mehr als ich sollte. Die Bilder flimmern über die Leinwand und mein Kopfkino spult immer wieder auf Anfang. Ich habe geflucht, weil der Film kein Happy End hat - und egal wie oft ich dich und mich verflucht habe, ich lege den Film immer wieder ein.

Du schaust auf die Leinwand und siehst mich nicht. Du weißt nicht, was ich über dich und uns denke. Ich habe es dir nicht gesagt. Ich habe auch nicht vor dir jemals zu sagen, dass du du mich unglaublich faszinierst und dass ich nicht ganz ohne dich kann. Dass ich es genieße in deiner Nähe zu sein und mich jedes Mal freue, wenn ich dich sehe. Dass du blöderweise zum Maßstab geworden bist. Und dass sich Sehnsucht nicht abstellen lässt.

Ich weiß, dass wir nicht miteinander können. Aber kannst du mir sagen, warum Gefühle so unfassbar lang haltbar sind. Selbst wenn man sie nicht beachtet. Sie scheinen ultrahocherhitzt.

Freunde sind wir nicht. Die Freundschaftsgrenze liegt kilometerweit hinter uns - was dahinterliegt erreichen wir nie. Was davorlag, ist verwischt. Freunde sind wir nicht. Dafür ist zuviel passiert und es führte kein Weg mehr zurück.

"Ich will, dass du mich willst" habe ich trotzig gedacht. Und gewusst, dass damit das Happy End aus dem Drehbuch gestrichen wurde. Zurück in die Realität.

"Ende" erscheint auf der Leinwand. Du umarmst mich. Eine Spur zu eng, eine Spur zu vertraut. Alles ist bestens.

 

 

Keine weiße Flagge...

Jedes Ende bedeutet auch einen neuen Anfang...sagt mir mein Verstand und will mein Herz überlisten. Aber ein bißchen Wahrheit steckt schon drin, schon erlebt und gefühlt, aber in diesem Moment wenig spürbar.

Ich will sie wieder haben, die Schmetterlinge.
Den Glauben an die Unvergänglichkeit dieser Wahnsinnsgefühle,
this crazy little thing called love.

There will be no white flag above my door,
ich werde wieder den Boden verlieren,
abheben und mich mit aller Kraft abstoßen,
in den Abgrund springen,
ohne Netz und doppelten Boden,
ohne zu wissen ob da jemand ist, der mich unten auffängt
und sich mit mir emporhebt.

Alles andere würde bedeuten jeden Tag ein klein wenig zu sterben.
Tod auf Raten.
Ohne mich !
Ich zähl auf dich...


 


Meine Lieblingszitate:


Mann: die beliebteste von allen Erfindungen, die der Frau die Arbeit erleichtern oder ersparen soll. (Oscar Wilde) :)

Dimidium facti, qui coepit, habet: sapere aude, incipe. (Horaz)

bedeutet in etwa: 'Wer begonnen hat, hat schon zur Hälfte gehandelt.' weiter: 'Wage zu wissen' oder auch 'Sei begierig Wissen zu erlangen' und 'Fang an!'

Warum wollen die Menschen reich werden?
Menschen, die nicht an sich selbst glauben, müssen etwas haben, um etwas zu sein.

(Brecht)

Carpe diem. (Horaz)

'Nutze den Tag.' oder auch 'Lebe jeden Tag so, als wäre es Dein letzter Tag.'

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Søren Kierkegaard)


Mut inmitten aller Traurigkeit... jenes Funkeln, welches - zunächst noch winzig - doch sich ausbreitend jede Bahn zu brechen vermag, sofern man ihm die Chance dazu einräumt... ist der Inbegriff der Hoffnung... und der Schlüssel für den Weg zum wahren Glück.
Und alles was es dazu braucht ist der Glaube an das Gute, Schöne, Wahrhaftige, Wundervolle.... die kleinen Wunder dieser Welt in und um uns. Sie gänzlich auszukosten, bedeutet wahrhaft zu Leben.(unbekannt)


Entscheidungen spiegeln wider, ob uns unser Leben gehört.(unbekannt)

meint: Treffe ich meine Entscheidungen für mich selbst ? Oder will ich es anderen damit recht machen...


Liebe mich dann, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann brauche ich es am meisten. (unbekannt)


Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen, was man sonst nicht ausgesprochen hätte. (unbekannt)


Einige Menschen streifen unser Leben nur kurz,während andere einen dauerhaften Eindruck hinterlassen und nie vergessen werden. (unbekannt)

 

 

 

zwischenzustand

 
die straße schmilzt
das shirt klebt
laufen, laufen, vergessen
ablenkung suchen
die zukunft nicht anfangen
altes loslassen
zwischenzustand
tränen sammeln sich im auge
die sonne brennt
wolken türmen
frei sein
gefangen fühlen
weiterlaufen
pflichten erfüllen
verstecken wollen
zeit suchen
kontakte vermissen
erinnerungen nicht erinnern
träume weiter wegschieben
den moment festhalten
salz schmecken
feuchtigkeit spüren


 

Mein kosmisches Chaos

eine realität leben
eine andere ausblenden
verblendet sein wollen
auf probe
in vollen zügen
kosten
tanzen und spüren
leben
nicht zurückkehren
nicht verlassen haben
reden müssen
nicht reden wollen
nicht können
andere sprechen lassen
sprachlos sein
leere

was leer ist, darf gefüllt werden
Gefühl
Zärtlichkeit
Liebe


 

 

 

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